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Auftakt zum Dorfcheck mit vielen Ideen

„Die Einwohnerzahlen in Nohn sind seit rund 30 Jahren fast konstant und im Bereich der älteren Generation ab 65 Jahren haben wir sogar weniger als früher - und dennoch hat sich in den vergangenen 30 Jahren so viel verändert, dass wir jetzt mehr tun müssen“, leitete Ortsbürgermeister Bernhard Jüngling die Auftaktveranstaltung ein. Aufmunternde Worte kamen auch von Bürgermeisterin Heike Bohn, die sich über die bunte Mischung aus Jung und Alt freute. Rund 60 Bürgerinnen und Bürger waren am vergangenen Donnerstag der Einladung zur ersten Veranstaltung der Bürgerbeteiligung mit Planerin Christiane Hicking vom gleichnamigen Planungsbüro aus Altenahr ins Gemeindehaus Nohn gefolgt. Gut vertreten war auch die Verwaltung, die damit ihre Unterstützung für die Gemeinde deutlich demonstrierte.

publikum
Das Nohner Plenum (Foto: J. Mathar)

Zahlreiche Maßnahmen sind vor 30 Jahren, als die Gemeinde mit der Dorferneuerung begann, umgesetzt worden. Es handelte sich vielfach um öffentliche Verschönerungsmaßnahmen. „Heute geht es in die Tiefe, und dank der Ideen aus der Bevölkerung, kann man heute auch viel individueller planen als früher“, machte Christiane Hicking die Teilnehmer zu Experten. Nach einer Blitzanalyse zu Stärken und Schwächen im Ort wurden sie aufgefordert, in kleineren Gruppen erste Ideen zu äußern. Spätestens hier war zu spüren, welche Dynamik in den Nohnern steckt. In großen Gruppen saßen sie zusammen und stellten so ein Potpurri an Ideen und Wünschen zusammen. Die anschließende Auswertung zeigte viele Übereinstimmungen der Gruppen, die eine deutliche Verkehrsberuhigung der Ortsdurchfahrt fordern oder sich eine „nette Gastronomie“ oder ein Mehrgenerationenhaus wünschen. Sicherlich wird es nicht einfach, auf diesen Gebieten etwas in Bewegung zu setzen. Aber auch kleine Wünsche waren zahlreich vertreten, wie Begrüßungstafeln an den Orteingängen aufstellen, Alte Flur- und Hausnamen ausschildern, eine Tauschbörse ins Leben rufen oder kleinere Freizeitangebote im Ort schaffen. Auf diese Weise wurden alle Themenschwerpunkte - angefangen von Kindern über Jugend, 65plus, Lebensraum Dorf, Infrastruktur, Freizeit, Natur, Verkehr und Ortsbild - mit vielen Ideen bedacht. Dass sich davon vieles umsetzen lässt, davon ist auch Ortsbürgermeister Jüngling überzeugt. Denn mit der „Super-Dorfgemeinschaft“ sind die Nohner so stark, dass sie ihren Ort in den nächsten Jahren deutlich weiter entwickeln werden.

Wie geht es weiter?
In den nächsten Monaten wird es nun an die Auswertung und Weiterentwicklung der Ideen gehen. Dazu werden in lockeren Abständen verschiedene, themen- und projektbezogene Veranstaltungen stattfinden. Damit bald erste Erfolge des Bürgerchecks sichtbar werden, sollen zunächst Lösungsansätze für die kleinen Meilensteine bearbeitet werden.

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> Bericht Mehrgenerationenplatz
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> Bericht Ortschronik
    > Sitzung vom 03.02.
> Infoveranstaltung 05.02.
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